Großer „Stern des Sports“ in Gold 2010 – Finalisten

Württemberg

„Drachenstark“
Eingereicht vom Karate-Team Reutlingen bei der Bezirksvereinigung der Volksbanken Raiffeisenbanken im Kreis Reutlingen
Bundessieger „Sterne des Sports“ in Gold 2010

Mit seinem Modulsystem „Drachenstark“ fördert das Karate-Team gleichzeitig den Spaß am Lesen und am Sport Die Verknüpfung von Bewegung, Lesen, Gewaltprävention und Kreativität kommt bei den Kindern sehr gut an. Sie haben deutlich mehr Interesse am Lesen und Lernen entwickelt, außerdem wächst die Eigeninitiative. Eine Schlüsselfunktion bei „Drachenstark“ übernimmt das Maskottchen: Der Drache ist immer und überall dabei. Jedes Kind hat seinen eigenen Drachenordner, der die persönliche Entwicklung dokumentiert. Hier sammeln sie die Ergebnisse ihrer absolvierten Drachenprüfungen, eigene Drachengeschichten oder Bilder. Mit seinem innovativen Konzept gelingt es dem Verein, Kinder für Bewegung zu begeistern, sie zum Lesen zu motivieren sowie ihre Kreativität und Teamfähigkeit zu fördern. 


Saarland

„Treffpunkt statt Brennpunkt“
Eingereicht vom Judo Club Folsterhöhe Alt-Saarbrücken 1999 bei der Volksbank Saarlouis eG
2. Platz „Sterne des Sports“ in Gold 2010

Innerhalb von nur zwei Jahren hat der Verein in Eigenleistung ein früheres Einkaufzentrum zum Dojo umgebaut. Die Räume werden sowohl für Sport als auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Gerade Kinder und Jugendliche haben in der Hochhaussiedlung am Stadtrand von Saarbrücken dadurch eine feste Anlaufstelle, die auch in den Ferien jeden Tag geöffnet ist. Aber auch alle anderen Nachbarn sind hier gern gesehene Gäste. Das Sport- und Freizeitangebot reicht von Judo, Kickboxen, Muay Thai und Jeet Kune Do über Kinderturnen bis hin zu Ball- und Brettspielen. Darüber hinaus hat der Verein Lern- und Bildungsprogramm wie Bewerbungstraining und Computerkurse im Programm. Der Judo-Club Folsterhöhe ist der einzige Verein, der in der Hochhaussiedlung stadtteilbezogene offene Jugendarbeit in Angriff nimmt.


Berlin

„Sprachentwicklung durch Sport“
Eingereicht vom SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 Berlin bei der Berliner Volksbank eG
3. Platz bei den „Sternen des Sports“ in Gold 2010


Mit Fußball gegen Ghettoslang, so lässt sich der Ansatz des SV Rot-Weiß Viktoria Mitte zusammenfassen. Die Idee dazu entstand 2008 während der Betreuung einer Fußball-AG an einer Berliner Grundschule. Der Umgang untereinander war geprägt durch einen rüden Ton und sprachliche Defizite. Die Kinder benutzten beim Fußball eine Art  „Ghettoslang“, selbst die einfache Verwendung der deutschen Sprache gelang ihnen nur mangelhaft. Die Trainer reagierten und führten das Sprachfoul ein. Jeder, der ein Schimpfwort benutzte, nicht in richtigen Sätzen sprach, Wörter „verschluckte“ oder einfach zu bequem war, korrekt zu sprechen, wurde zurückgepfiffen. Das Finden der richtigen Worte und des korrekten Satzbaus war anfangs erklärungs- und zeitintensiv. Doch schnell stellten sich Erfolgserlebnisse für die kleinen Fußballer ein; und Lehrer und Erzieher berichteten, dass ihre Fortschritte im Umgang mit der Sprache sich positiv auf den gesamten Unterricht auswirkten.


Niedersachsen

„e.coKids … mit Energie für Klimaschutz und Fitness“
Eingereicht von der Schützengesellschaft Anderten von 1901 e.V. und dem Hannoverschen Sport-Club von 1893 bei Hannoverschen Volksbank eG

Mit den „e.coKids“ möchten die beiden Vereine den Nachwuchs für das Thema Umwelt- und Klimaschutz sensibilisieren und das Ganze mit einem Sportangebot koppeln. Seit Herbst 2009 bieten sie gemeinsame Ferien-Aktionswochen an. Mitmachen können alle Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 beschränkt. Die Mischung aus sportlichen Aktivitäten für eine bessere Fitness, die Wahrnehmung von Bewegung als eigene Energieform (Baustein Sport) sowie die Bewusstseinsbildung zum Thema Klimaschutz und Energie (Baustein Energie) zeigen bei den Kids vollen Erfolg. Beide Themen sind am Ende bei ihnen positiv besetzt. Die Vereine haben durch die Aktion auch die Chance, neue Vereinsmitglieder zu werben. Das Expertenwissen zum Thema Ökologie steuert das Umweltzentrum Hannover bei, das beide Vereine schon bei der energetischen Sportstättensanierung beraten hatte.


Hessen

„NEIN – hau ab!“
Eingereicht von der TGS 1895 Jügesheim bei der Vereinigten Volksbank Maingau eG

Die Turngesellschaft 1895 Jügesheim. aus Rodgau kämpft mit ihrem selbst entwickelten Vier-Säulen-Modell gegen sexualisierte Gewalt in Vereinen. Auslöser war ein Fall in den eigenen Reihen aus dem Jahr 2003. Statt das ganze unter den Teppich zu kehren, zog die TGS Konsequenzen und ging damit an die Öffentlichkeit. Eine kleine Arbeitsgruppe entwickelte das Pilotprojekt "NEIN - hau ab!", das mittlerweile fest im Verein verankert ist. Übungsleiter/-innen, Trainer/-innen und Vorstandsmitglieder werden gezielt geschult, um schon geringste Hinweise auf sexuellen Missbrauch zu erkennen und ernst zu nehmen. Parallel dazu gibt es Informationsveranstaltungen für betroffene und interessierte Eltern. Für die Kinder und Jugendlichen selbst hat die TGS Kurse zum Thema Selbstbehauptung im Programm, die unter dem Motto stehen “Kinder stark machen".


Brandenburg

„Dreamdaddys und ihre Töchter“
Eingereicht vom TSV Falkensee bei der Berliner Volksbank eG

Licht aus, Spot an - die sportlichen Väter und Töchter aus Falkensee sind es gewohnt, im Rampenlicht zu stehen, sogar international haben sie schon für Aufsehen gesorgt. Dieses Jahr sind die Falkenseer als Botschafter Deutschlands zur Weltgymnaestrada in Lausanne (Schweiz) eingeladen. Ihr Programm mit einer Mischung aus Akrobatik, Turnen und Show begeistert regelmäßig Publikum und Presse. Doch was so leicht aussieht, erfordert viel Training und Disziplin. Seit sieben Jahren existiert die Familiensportgruppe beim TSV Falkensee, und sie ist nicht nur sportlich ein voller Erfolg. Auch die Familien rücken durch das gemeinsame Training enger zusammen. Väter verbringen Zeit mit ihren Kindern und der Nachwuchs sieht, dass auch Eltern nicht alles auf Anhieb beherrschen, sich für den Erfolg anstrengen müssen und teilweise auch von ihren Töchtern und Söhnen lernen können. Erfolge und Misserfolge werden gemeinsam im Team gemeistert. 


Rheinland-Pfalz Süd

„05er Klassenzimmer und 05er KidsClub“
Eingereicht vom 1. FSV Mainz 05 bei der VR-Bank Mainz eG

Der Verein aus der Fußballbundesliga beweist mit seinen Angeboten „05er-Klassenzimmer“ und „05er-KidsClub“ soziales Engagement. Regelmäßig besuchen Spieler und Trainer des FSV Partnerschulen und schlüpfen dort in die „Pädagogen-Rolle“ – ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Beim „05er Klassenzimmer“ werden Schüler zu Protagonisten. So dürfen die Kinder als Sportredakteure Vertreter des Vereins interviewen oder Pressetexte schreiben. Auch Stadion-Besichtigungen, Podiumsdiskussionen, Vorträge und Exkursionen gehören zum Programm. Im Rahmen des „05er-KidsClubs“ erhalten sozial benachteiligte Kinder die Möglichkeit, an verschiedenen Aktionen rund um den FSV Mainz 05 teilzunehmen. Spieler aus dem Profikader übernehmen Patenschaften und besuchen die Kids in regelmäßigen Abständen in Institutionen wie Jugendwohnheimen oder Waisenhäusern.


NRW

„Wir sind anders“
Eingereicht vom Verein für gesundheitsorientierten Sport (GHOST) bei der VR-Bank Rhein-Sieg eG

Hauptanliegen des Vereins ist es, Kinder und Jugendliche, die als Bewegungsmuffel gelten, für Sport zu begeistern und ihnen eine sportliche Heimat zu geben. Der Verein spricht mit „Wir sind anders“ also genau die an, die sonst oft Außenseiter bleiben, weil sie Übergewicht haben oder unter Wahrnehmungsstörungen und Haltungsschäden leiden. Sogar für straffällig gewordene Jugendliche gibt es bei GHOST ein spezielles Sozialtraining in Form von Abenteuer- und Erlebnissport. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist dabei, den positiven Zusammenhang von Bewegung und Lernen zu unterstreichen. Ganz ohne Leistungsdruck bauen die Kids in den verschiedenen Gruppen ein positives Körpergefühl auf und stärken so ihr Selbstbewusstsein und den Teamgeist. Dabei hat die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten vor Ort von Anfang an gut funktioniert. Heute betreut der Verein 14 Gruppen an verschiedenen Grund- und Hauptschulen.


Baden

„Durlach Turnados – integratives Handballprojekt für Menschen mit geistiger Behinderung“
Eingereicht von der Turnerschaft Durlach 1846 bei der Volksbank Karlsruhe eG

Mehr als 25 Frauen und Männer mit geistiger oder mehrfacher Behinderung spielen bei den „Durlach Turnados“ gemeinsam Handball. Sie sind zwischen 20 und 50 Jahre alt und werden von einem Betreuerteam aus zehn „Normalos“ gecoacht. Aber die Gemeinschaft geht weit über die Turnhalle hinaus. Außerhalb des Trainings feiern die Turnados mit und ohne Handicap gemeinsame Feste, besuchen Handball-Bundesligaspiele der Rhein-Neckar-Löwen und feuern die Damen- und Herrenteams der Turnerschaft Durlach bei Heimspielen an. Den eigentlichen Start gab es im März 2009 bei einem riesigen Handballsportfest in der Durlacher Weiherhofhalle. Seitdem wird bei den „Durlach Turnados“ wöchentlich mit großem Erfolg trainiert und das Angebot ständig ausgebaut. Im Mai dieses Jahres hat die Turnerschaft Durlach gemeinsam mit Kooperationspartnern das erste integrative Handballturnier Süddeutschlands ausgerichtet.


Bremen

„Bewegungsgarten `Im Löh´“
Eingereicht von der LEICHTATHLETIKGEMEINSCHAFT BREMEN-NORD bei der Volksbank Bremen-Nord eG

Die LEICHTATHLETIKGEMEINSCHAFT BREMEN-NORD e.V. hat keine Nachwuchssorgen. Das belegen schon allein die Mitgliederzahlen. Von 450 Mitgliedern sind 250 Kinder. Das Geheimnis des Erfolgs: Immer stehen Spiel und Spaß im Mittelpunkt. Statt trockenes Grundlagen-, Aufbau- und Leistungstraining anzubieten, rückt der Verein die Freude an der Bewegung in den Vordergrund. Besonders deutlich wird das im Bewegungsgarten „Im Löh“. Hier können die Kinder ihre eigenen körperlichen Fähigkeiten entdecken und ausprobieren. Ein weiteres Aushängeschild des Vereins ist der Bewegungszehnkampf „bremen-fittie“. 1993 entstand die Idee dazu, seit 1996 hat der Wettbewerb seinen Namen und inzwischen auch eine eigene Internetseite.


Sachsen

„Gesundheitssport – `Bewegung auch auf dem Pferd´“
Eingereicht vom Gesundheitssport „St. Georg” bei der Volksbank Leipzig eG

Der Gesundheitssport „St. Georg” bietet eine Kombination aus Pferde-Begeisterung und Fitness- Programm. Alle Teilnehmer/-innen lernen auf die sanfte Art, sich auf dem Pferd zu bewegen und ein stärkeres Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln. Beim Voltigieren werden unter anderem mit Dehnungs-, Entspannungs- und Kräftigungsübungen die Koordination und Körperhaltung verbessert. Zu den Übungen gehören unter anderem Knien und Stehen auf dem Pferd und sogar Liegestütze. Das erfordert Kraft, schult aber Geschicklichkeit und Ausdauer. Durch die Erfolgserlebnisse beim Sport steigt nicht zuletzt das Selbstwertgefühl.


Weser-Ems

„Rudern mit blinden und schwerstsehbehinderten Jugendlichen“
Eingereicht vom Oldenburger Ruderverein bei der Volksbank Oldenburg eG

Vor fünf Jahren hat der Oldenburger Ruderverein zum ersten Mal ein Projektwochenende für Jugendliche angeboten, die blind oder stark sehbehindert sind. Dass daraus eine Dauereinrichtung werden würde, die dem Verein sogar neue Mitglieder beschert, davon hätte damals wohl niemand geträumt. Durch das Rudern tanken die gehandicapten Freizeitsportler viel neues Selbstvertrauen, entdecken den Spaß an der Bewegung im Freien und am Sport. Der Verein hat sich für Mitglieder mit Handicap geöffnet und bemüht sich darum, sein Angebot auszubauen. Seit letztem Jahr gibt es auch für blinde und schwerstsehbehinderte Erwachsene die Möglichkeit, das Rudern auszuprobieren. Im Herbst 2009 wurde ein neuer Bootssteg errichtet, über den die Sehbehinderten sicherer in die Ruderboote kommen. Auch das Bootshaus soll ein spezielles Leitsystem für Sehbehinderte bekommen.


Sachsen-Anhalt

„KADS – Kinder auf der Straße“
Eingereicht vom 1. FC Lok Stendal bei der Volksbank Stendal eG

Ethnische Schranken überwinden, das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und soziale Werte vermitteln, diese Ziele hat sich der 1. FC Lok Stendal mit KADS gesteckt. Die Spieler des Vereins trainieren einmal in der Woche mit armen und benachteiligten Kindern. Momentan profitieren rund 25 Kids von der Aktion, bei der der Verein auch mit Streetworkern der Stadt Stendal und den Johannitern zusammenarbeitet. Die Maßnahme hat sich aber auch zum Ziel gesetzt, weitere Sportvereine für die gleiche Idee zu begeistern und Kinder dauerhaft für den Sport zu motivieren, z. B. für die Jugendmannschaft ManU.


Thüringen


„Schwimmunterricht mit Ablegen des `Seepferdchens´ für Vorschulkinder“

Eingereicht vom Schwimmverein Gera bei der Geraer Bank eG

Seit 2008 bietet der Verein mit großem Erfolg Schwimmkurse für Vorschulkinder an. Jedes Jahr haben so rund 400 Kindergartenkinder in Gera und dem Landkreis Greiz die Chance, Schwimmen zu lernen. Nur 18 Schwimmstunden brauchen sie, bis sie ihr „Seepferdchen“ ablegen können. Der Schwimmverein Gera stellt dafür übrigens nicht nur erfahrene Lehrkräfte zur Verfügung. Mit seinen zwei Vereinsbussen sorgt er auch dafür, dass die Kinder abgeholt, zum Hofwiesenbad in Gera gefahren und wieder zurück gebracht werden. Durch die hohe Qualität des Schwimmunterrichts kann der Verein viele Kinder nicht nur als neue Mitglieder gewinnen, er hat dadurch auch die Chance, echte Schwimmtalente früh zu entdecken und zu fördern. Die langfristig angelegte Strategie zahlt sich aus: Der Schwimmverein Gera ist mittlerweile der mitgliederstärkste Schwimmverein in Thüringen.


Rheinland-Pfalz Nord

„Nordic aktiv“
Eingereicht vom SRC Heimbach-Weis 2000 bei der Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG

Der Skilanglauf und Rollsportclub Heimbach-Weis 2000 e.V. beweist, dass Biathlon auch fernab der Alpen und außerhalb des Winters funktioniert. Der Verein im Westerwald hat mit seinem Angebot auf veränderte äußere Bedingungen wie z.B. den Klimawandel und die Einkommenssituation der Mitglieder reagiert und sein Jugendkonzept angepasst. Entstanden ist die Maßnahme „Nordic aktiv“. Beim Nordic Biathlon bewegen sich die Sportler auf so genannten Offroad-Skates fort, also geländegängigen Inlinern, und schießen mit Lasergewehren. Damit können die Vereinsmitglieder 365 Tage im Jahr echtes Biathlon-Gefühl erleben, fast völlig unabhängig vom Wetter.


Mecklenburg-Vorpommern

„Integration und Migration durch Sport – `gemeinsam (er)leben´“
Eingereicht vom SV Warnemünde bei der Rostocker Volks- und Raiffeisenbank eG

Tanzen ist Ausdruck von Freude und Begeisterung. Tanzen ist aber auch eine Möglichkeit, Gefühle ganz ohne Worte auszudrücken. Vielleicht ist es diese Mischung, die den Erfolg der „Perlen“ erklärt. Begonnen hat alles vor vier Jahren. Die beiden russischen Spätaussiedlerinnen Natalia und Marina Heinz gründeten in Rostock eine Tanzgruppe, in der Kinder mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam Choreografien für Auftritte einstudierten. Geboren waren die „Perlen aus Groß Klein“. Über die Jahre hat die multinationale Tanzgruppe des Vereins immer mehr Mitglieder gewonnen. Die kleinen Tänzerinnen profitieren auf der ganzen Linie vom gemeinsamen Sport. Sie sind selbstbewusster geworden. Außerdem eröffnet ihnen das Tanzen die Chance, die Angst vor der neuen fremden Heimat zu verlieren, Schritt für Schritt die deutsche Sprache zu lernen und Freunde zu finden.


Schleswig-Holstein

„3 in einem Boot“
Eingereicht vom Laboer Regatta Verein bei der VR Bank Ostholstein Nord-Plön eG

An der Kieler Förde haben die drei Segelclubs Laboer Regatta Verein, Ole Schippn und Yachtclub Laboe ihre Kräfte bei der Jugendarbeit gebündelt. Von der Kooperation profitieren besonders die Schülerinnen und Schüler in Laboe. Die Vereine selbst konnten sich durch die Maßnahme für neue Mitglieder öffnen, ohne sich den Nachwuchs gegenseitig wegzuschnappen. Für die Segelschüler hat das den entscheidenden Vorteil, dass sie aus den Erfahrungen mehrerer Segel-Lehrer und Jugendwarte schöpfen können. Außerdem erleben durch den Kurs auch Kinder aus sozial benachteiligten Familien die Faszination des Segelns hautnah und unabhängig vom Geldbeutel.


Hamburg

„Einradfahren für Kinder“
Eingereicht vom SC Vier- und Marschlande von 1899 bei der Vierländer Volksbank eG

Dieses Jahr feiert die Einradabteilung des Hamburger Vereins ihr zehnjähriges Bestehen. Los ging es vor elf Jahren mit einem Kinderzirkus. Das Einradfahren kam bei den Teilnehmern so gut an, dass der Verein sich entschloss, eine feste Gruppe aufzubauen. Diese entstand im Jahr 2000. Heute gibt es 211 Einradfahrer im Verein, gerade die Nachwuchsarbeit läuft gut. Sportlich steht neben dem Geschicklichkeitsfahren das Choreografie- und Showfahren im Vordergrund der Einradabteilung. Das fördert neben Konzentration, Koordination und Ausdauer auch den Teamgeist. Weil die Gruppen ihr eigenes Programm entwickeln und einstudieren, sind beim Training gleichzeitig Kreativität und Geduld gefragt. Höhepunkte sind natürlich die gemeinsamen Auftritte.


Bayern

„Segeln für Alle“
Eingereicht vom Münchner Yacht-Club bei der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg eG

Sich bei Wind und Wetter den Wind um die Nase wehen lassen und einen Hauch von Freiheit und Abenteuer genießen - dieses ganz besondere Lebensgefühl will der Münchner Yacht-Club auch Menschen mit Handicap näher bringen. In der vergangenen Saison hat er unter dem Titel „Segeln für Alle“ zum ersten Mal einen Schnuppertag für Menschen mit Behinderung organisiert. Der Erfolg war so groß, dass der Münchner Traditionsclub die Veranstaltung wiederholen will. Den Anstoß gab die Behindertenbeauftragte des Landkreises Starnberg. Bei dem Schnuppertag hatten 12 Menschen mit Handicap die Chance, sich beim MYC die Grundlagen des Segelns und die wichtigsten Seemannsknoten erklären zu lassen. Der Höhepunkt war natürlich der Moment, als es endlich aufs Wasser ging. Einigen der Teilnehmer hat der Ausflug mit dem Segelboot so gut gefallen, dass sie Interesse an einer Mitgliedschaft im Münchner Yacht-Club angemeldet haben.

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