Großer „Stern des Sports“ in Gold 2013 – Finalisten

Rheinland-Pfalz

Kindersport-Akademie als Basis einer ganzheitlichen Jugendförderung
Eingereicht vom TSV SCHOTT Mainz e.V. bei der Mainzer
Volksbank eG.
Bundessieger „Sterne des Sports“ in Gold 2013.

Die Kindersport-Akademie, kurz KiSA, des TSV SCHOTT Mainz richtet sich an Kinder von drei bis acht Jahre. Sie steht unter dem Motto »Spielend alles lernen«. KiSA baut auf altersbedingten Lernphasen auf: Nach einer Grundausbildung lernen die Kinder Sportarten wie Leichtathletik, Fußball oder Turnen kennen. Ab sieben Jahren sind sie in ein Rotationsprinzip eingebunden, bei dem sie sechs Sportarten ausprobieren. 2012 ist im Verein und bei KiSA das Pilotprojekt Inklusion gestartet. Ziel ist es, dass Kinder mit und ohne Behinderung möglichst früh gemeinsam Freude an der Bewegung haben.


Niedersachsen

»Wer kümmert sich um die Ausrutscher?«
Betreuung von Jugendlichen im Freizeitarrest und
bei Ableistung von Sozialstunden.
2. Platz „Sterne des Sports“ in Gold 2013.

Eingereicht vom Todtglüsinger SV von 1930 e.V. bei der Volksbank Lüneburger Heide eG Mit seiner Maßnahme möchte der Todtglüsinger SV straffällig gewordene Jugendliche bei der Resozialisierung unterstützen. Sie bekommen die Möglichkeit, während ihres Freizeitarrestes und bei der Ableistung von Sozialstunden Sport zu treiben. Die Jugendlichen werden so in ein neues soziales Umfeld eingebunden und negativen Einflüssen ihres bisherigen Umfeldes entzogen. Ziele sind, Spannungen und Aggressionen abzubauen, Kontakte herzustellen und Vertrauen aufzubauen. Die Maßnahme entstand 2006, als ein Jugendrichter den Verein ansprach.


Nordrhein-Westfalen

Der integrative Sportverein – Integration
durch Sport

Eingereicht vom TuS Xanten 05/22 e.V. bei der
Volksbank Niederrhein eG
3. Platz „Sterne des Sports“ in Gold 2013.


Seit 1989 bemüht sich der TuS Xanten seinen Beitrag zur kulturellen und sozialen Integration zu leisten. Dabei hat er sein Angebot immer an die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe angepasst. Meistens waren es offene Sportkurse, an denen man auch ohne Mitgliedschaft im Verein teilnehmen konnte. Der Verein kooperiert mit Schulen, Jugendeinrichtungen, Übergangsheimen, der »Tafel« und anderen Organisationen. Er versucht Menschen mit Handicap ins Vereinsleben einzubinden und Integration im Vereinsmanagement zu leben, indem er Mitglieder mit Migrationshintergrund für ein Ehrenamt gewinnt.


Baden

PITFIT – Fitnesstraining für Senioren 60+
Eingereicht von der Sportgemeinschaft Eichenkreuz
Karlsruhe e.V. bei der Volksbank Karlsruhe eG

Das Trainingsprogramm richtet sich an Senioren ab 60 Jahre und findet das ganze Jahr über im Freien statt. Die Idee, die Natur in das Trainingskonzept einzubeziehen, stieß von Anfang an auf großes Interesse. Außerdem ermöglicht das Konzept ein Training, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und nur geringe Kosten verursacht. Durch die Bewegung im Freien, egal bei welchem Klima, wird die Gesundheit gefördert. Bewusst ist die Gruppe für Männer und Frauen offen, damit auch Ehepaare mitmachen können.


Bayern

Kinderbewegungshaus Sportissimo
Eingereicht vom ATV Frankonia Nürnberg e.V. bei der
Volksbank Raiffeisenbank Nürnberg eG

Das Kinderbewegungshaus Sportissimo des ATV Frankonia Nürnberg ist gleich in doppelter Hinsicht ein Pilotprogramm: Beim Start 2012 war Sportissimo die erste Sport-Kita in Bayern und gleichzeitig die erste Ganztagseinrichtung, die von einem Sportverein getragen wird. Sportissimo verfügt über 124 Plätze
für Kinder im Alter zwischen drei Monaten und elf Jahren. Architektur und Ausstattung orientieren sich an ihrem Bewegungsdrang. Auch gesunde Ernährung spielt eine große Rolle. Getreu dem Motto »Toben macht schlau«, möchte der Verein Bewegung im Bildungsbereich stärker implementieren und die Kinder lebenslang für Sport (möglichst beim ATV Frankonia) begeistern.


Berlin

»Wir bauen ein Boot«
Eingereicht vom Wander-Segler-Verein 1922 e.V.
bei der Berliner Volksbank eG

Mit dem Bau eines Robinson-Kutters hat der Verein gleich zwei Ziele verfolgt. Er wünschte sich schon lange ein Boot fürs gemeinsame Segeln und wollte gerade Jugendliche stärker an den Verein binden. Zuerst entwickelten die Mitglieder gemeinsam einen Plan, dann wurde das Boot an 18 Wochenenden gebaut. Dabei übernahmen die Jüngeren eher die körperliche Arbeit, während die Älteren das Werkzeug mitbrachten und ihnen mit ihrer Erfahrung zur Seite standen. Durch den Bootsbau wurden das Verständnis füreinander und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Gleichzeitig entwickelten vor allem die beteiligten Kinder und Jugendlichen ein besseres Verständnis für das Boot als Sportgerät.


Brandenburg

Drums Alive
Eingereicht vom SV Glienicke/Nordbahn e.V. bei der
Berliner Volksbank eG

Seit 2011 existiert das Angebot »Drums Alive« der Abteilung Gesundheitssport, bei der Senioren zu Musik rhythmisch mit Stöcken auf Pezzibälle trommeln. Ausdauer und Kraft werden mit Choreografie und Bewegung kombiniert. Ziel ist es, die Senioren zu motivieren, sich in ihrer Freizeit aktiv zu beschäftigen.
Außerdem dient »Drums Alive« dazu ihr Zugehörigkeitsgefühl zu fördern, die Altersunterschiede der Pensionierten auszugleichen, die koordinierenden Fähigkeiten, die physische und mentale Fitness, den Stressabbau und das Rhythmusgefühl zu verbessern sowie Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Der Kurs findet einmal wöchentlich statt. Eine Ausweitung ist geplant.


Bremen

Förderung des Schulsports an einer
Bremer Grundschule

Eingereicht vom Männerturnverein (MTV) »Eiche« Schönebeck
von 1897 e.V. bei der Volksbank Bremen-Nord eG

Im Rahmen einer langjährigen Kooperation mit der Grundschule Bremen-Schönebeck hat der MTV »Eiche« Schönebeck von September bis November 2012 fast 200 Schulkinder zum Kinderturnabzeichen des Deutschen Turner-Bunds (DTB) geführt. Dazu hat der MTV mit dem ehrenamtlichen Einsatz von sieben Vereinsvorstandsmitgliedern und Übungsleitern in wöchentlichen Abständen mit den Kindern die unterschiedlichen Übungen trainiert. Am Ende konnten alle Kinder Abzeichen und Urkunden für das bestandene Turnabzeichen entgegennehmen – bis auf die, die krankheitsbedingt ausgefallen sind.


Hamburg

Gesellschaftliche Teilhabe von Sportlern, die unter den Bedingungen einer geistigen Beeinträchtigung leben
Eingereicht von Phoenix Sport e.V. bei der Hamburger Volksbank eG

Phoenix Sport wurde im April 2011 als erster Hamburger Sportverein von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung (ID) für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung gegründet. Phoenix Sport möchte hamburgweit mehr Angebote im Breiten- und Leistungssportbereich schaffen, die auf Menschen mit ID zugeschnitten sind und ihnen damit eine gesellschaftlich anerkannte Teilhabe geben. Phoenix Sport offeriert wöchentliche Sportangebote wie etwa Basketball, Schwimmen oder Leichtathletik und ermöglicht den Mitgliedern die Teilnahme an integrativen Wettkämpfen und Reisen.


Hessen

DEL FI®-Kurse bei der SG Weiterstadt
Eingereicht von der Sportgemeinde 1886 e.V. Weiterstadt bei der Vereinigten Volksbank Griesheim-Weiterstadt, Niederlassung der Frankfurter Volksbank eG

Unter dem Motto »Denken, Entwickeln, Lieben, Fühlen, Individuell« – kurz DELFI® - hat die evangelische Familienbildung eine neue Art von Eltern-Kind-Kurs entwickelt, den auch die SG Weiterstadt seit diesem Jahr anbietet. Es ist ein Konzept, das sich gezielt an Babys im ersten Lebensjahr und ihre Eltern richtet. Mit den Kursen will der Verein auch Familien mit Migrationshintergrund ansprechen und für den Sportverein gewinnen. Die Babys sollen spielerisch einander und die Welt entdecken. Gleichzeitig haben die Übungsleiterinnen in den Kursen die Chance, Schwächen oder Defizite der Babys auf der körperlich-motorischen sowie auf der emotionalen und sozialen Ebene frühzeitig zu erkennen.


Mecklenburg -Vorpommern

»Kita«-Handball
Eingereicht von der Handball SG Greifswald e.V. bei der
Volksbank Raiffeisenbank eG, Greifswald

Die Handball SG Greifswald ist bei der Suche nach Nachwuchsspielern selbst aktiv geworden. Statt darauf zu warten, dass Eltern ihre Kinder beim Verein anmelden, gingen die Trainer der SG Greifswald gezielt in Kitas und boten dort Bewegungstraining für Kinder im Vorschulalter an. Schon im ersten Jahr machten 75 Kita-Kinder mit, seit September 2013 ist die Zahl auf 220 Kinder gestiegen. Außerdem baute der Verein eine Kindersportgruppe für Kinder von drei bis fünf Jahre auf. Um neben den Handballtalenten auch Nachwuchs an den Verein zu binden, der nur aus Spaß mitspielt, hat der Verein die Gründung der SG Vorpommern initiiert – eine Liga, in der es keinen Leistungsdruck gibt.


Saarland

Integration von geistig- und körperbehinderten Kindern und Jugendlichen ins Vereinsleben
Eingereicht von der Spiel- und Sportvereinigung Oppen e.V. bei
der Volksbank Untere Saar eG

Die Spiel- und Sportvereinigung Oppen engagiert sich seit fast zehn Jahren für Kinder mit Handicap und versucht, sie in das Vereinsleben zu integrieren. Den Anstoß gab ein Trainer, der selbst Vater eines Kindes mit Down-Syndrom ist. Er initiierte ein Leichtathletik-Training für Kinder mit Handicap. Schnell entstand ein Netzwerk an Kontakten zu Förderschulen und Eltern, die schon lange nach integrativen Sportangeboten in der Region gesucht hatten. Inzwischen gibt es beim Verein ein integratives Leichtathletik-Sportfest, ein Mini-Fußball-Turnier für Förderschulen, die Schullaufmeisterschaften für Kinder mit Handicap und vieles mehr.


Sachsen

Fit und selbstbewusst gegen Gewalt (Karate-AG)
Eingereicht vom 1. Karate Club Hainichen e.V. bei der
Volksbank Mittweida eG

»Fit und selbstbewusst gegen Gewalt« ist ein Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungstraining, das der 1. Karate Club Hainichen einmal wöchentlich an der integrativen Grundschule der Stadt anbietet. Den Unterricht besuchen auch Kinder mit Handicap und Teilleistungsschwächen (z.B. ADHS). Die Förderpläne der Integrativschule werden in das Konzept des Vereins eingebaut und im Training umgesetzt, dazu gehören Stressbewältigung, Fitnesstraining und Selbstverteidigung. Die Vorstandsvorsitzende des
Sportvereins ist Lehrerin an der Schule; das Anti-Gewalt-Konzept entstand aus der Zusammenarbeit des Sportvereins mit der Schule und wird vom Bürgermeister unterstützt.


Sachsen-Anhalt

JUWEL (Jugend, Wirtschaft , Eltern)
Eingereicht vom SV Langenstein von 1932 e.V. bei der
Ostharzer Volksbank eG

Die JUWEL-Initiative des SV Langenstein läuft seit März 2013. Der Verein möchte den Fußballern der Jugendmannschaften eine frühzeitige Berufsorientierung und Einblicke in den regionalen Arbeitsmarkt geben, auch um sie langfristig an den Verein zu binden. Dazu besuchen jeweils vier bis fünf junge Fußballer im Rotationsprinzip alle acht Wochen zusammen mit ihren Trainern einen Betrieb bzw. eine Dienststelle in der Region. Dort durchlaufen sie einen kompletten Arbeitstag. Bisher waren sie bei einer Tischlerei und einem Stahlbaubetrieb. Während der Arbeitsstunden entsteht eine Torwand für den Verein. Die Kooperation soll in Zukunft mit weiteren Firmen ausgebaut werden.


Schleswig-Holstein

Volle Fahrt in Kursrichtung Ball
Eingereicht vom TSV Schönberg e.V. bei der VR-Bank
Ostholstein Nord – Plön eG

»Volle Fahrt in Kursrichtung Ball« ist ein neues Konzept zur frühkindlichen Ballgewöhnung der Ballspielegruppe des TSV Schönberg Es hilft, Kinder im Alter von drei bis acht Jahren ganzheitlich in ihrer Entwicklung zu fördern und legt die wichtigsten Grundlagen für den späteren Einstieg in eine Ballsportart. Da der Ball als Spiel- und Sportgerät aus dem Alltag der Kinder heute fast verschwunden ist, gehen oft Grundfertigkeiten des Bewegungsablaufs verloren. Jede Übungsstunde steht als »Phantasiereise ins Reich der Bälle« unter einem Thema wie »Feuerwehr« oder »Holzfäller«. Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen erleben diese Ballspiele gemeinsam.


Thüringen

Geschwistertag
Eingereicht von den Weimarer Bowlingfüchsen 04 e.V.
bei der VR Bank Weimar eG

Durch die Zusammenarbeit mit der Elterninitiative leukämie- und tumorerkrankter Kinder Erfurt/Suhl haben die Weimarer Bowlingfüchse 04 erfahren, dass in Familien mit einem krebskranken Kind für dessen Bruder oder Schwester oft nicht genügend Raum bleibt. Um diese Kinder in den Mittelpunkt zu rücken, organisiert der Sportverein deshalb seit drei Jahren die »Geschwistertage«. Ziel ist es, den Mädchen und Jungen einen unbeschwerten Tag mit Erlebnissen wie Bowling, dem Besuch eines Kletterwaldes oder eines Museums mit Eisessen zu ermöglichen. Die Regisseure der »Geschwistertage« sind die Jugendlichen des Sportvereins, sie agieren unter dem Motto »Kinder helfen Kindern«.


Weser-Ems

Gemeinsames Training von behinderten und nichtbehinderten
Judoka im Erwachsenensport

Eingereicht vom Nordhorner Judo-Club e.V. bei der
Grafschafter Volksbank eG

Der Nordhorner Judo-Club bietet Menschen mit und ohne Behinderung einmal wöchentlich ein gemeinsames Judo-Training an. Die Menschen mit Handicap werden vollständig in das Training der Nichtbehinderten integriert. Jeder hat die Möglichkeit, sich nach seinen individuellen Fähigkeiten einzubringen. Trainingsgrundlagen sind partnerschaftliche Boden- und Standtechniken,
Gemeinschaftsspiele und Übungskämpfe. Eine Besonderheit ist die Gürtelprüfung, die bei den behinderten und nichtbehinderten Judoka zu gleichen Bedingungen abgelegt wird.


Württemberg

»Wir bewegen was«
Eingereicht vom Förderverein Leichtathletik Gomaringen e.V. bei der VR Bank eG Steinlach-Wiesaz-Härten

Seit 2007 organisiert der Verein die »Wir bewegen was«-Aktionstage für alle Vorschulkinder in Gomaringen. Dabei machen alle acht Kindergärten mit, egal ob sie von freien, kirchlichen oder kommunalen Trägern finanziert werden. Auch die Eltern werden einbezogen. »Bewegen« versteht der Verein dabei nicht nur wörtlich, sondern auch im sozialen Zusammenhang: Die Kinder machen gemeinsam Sport und unterstützen z.B. eine Spendenaktion für Unicef. Der Verein hat so auch Gelegenheit, alle Vorschulkinder im Alter von fünf bis sechs Jahren aus dem Ort gemeinsam beim Sport zu erleben, Talente zu sichten und gezielt für den Verein anzuwerben.

VR-Bank
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