Nachfolger gesucht

14.12.2010

Das Saarland hat zwei Mal in Folge den Bundessieg der „Sterne des Sports“ geholt – am 15. Dezember wird der Kandidat für die Endrunde 2010 gekürt

Riesenjubel bei Klaus Wehowsky vom Polizeisportverein Saar e.V., der den Bundessieg der "Sterne des Sports" 2009 zum zweiten Mal in Folge ins Saarland holte. (Foto: Kai Bienert)

Sieben Vereine sind im Rennen um das begehrte Ticket nach Berlin, wenn am 15. Dezember in Saarbrücken die große Preisverleihung für die „Sterne des Sports“ in Silber des Saarlandes über die Bühne geht. Wer gewinnt, tritt kein einfaches Erbe an. Das Saarland hat immerhin zwei Mal in Folge den ersten Platz im Bundesfinale geholt. Nach dem TV Altstadt von 1920 e.V. im Jahr 2008 mit seiner Aktion zur Mitgliederbindung „In 80 Tagen um die Welt“ überzeugte auch der Polizeisportverein Saar e.V. Mit „Tanzen als Therapie“ bekam er von der Bundesjury der „Sterne des Sports“ 2009 die meisten Stimmen und konnte den Titel erneut ins Saarland holen.

Schwere Aufgabe für die Silberjury

Auch in diesem Jahr gehen wieder vielversprechende Kandidaten an den Start. Der 1. Box-Club Homburg/Saar e.V. bewirbt sich mit seinem Angebot im Bereich „Integration“. Die DLRG Ortsgruppe Püttlingen schickt ihren „Kindergartentag“ ins Rennen. Der 1. FC Lautenbach 1928 e.V. engagiert sich aus Gründen des Mitgliederzuwachses besonders für den eigenen Nachwuchs. Der FC 1919 Walhausen e.V. hat eine Fußballmannschaft aus behinderten und nichtbehinderten Kindern ins Leben gerufen. Der Judoclub Folsterhöhe 1999 e.V. Alt-Saarbrücken bietet in einem umgebauten Supermarkt in einer Hochhaussiedlung Kurse für Alt und Jung an, die von Kampfsport über die Hausaufgabenbetreuung bis zum Bastelnachmittag reichen. Der LC Schmelz e.V. tritt mit seinem „Behindertensportteam Leidinger“ an und der TV 1977 Aschbach e.V. rechnet sich mit „Dance4fun“ Chancen auf den Landessieg aus.

Auf den Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Silber warten im Saarland ein Preisgeld von 2.500 Euro und die Fahrkarte nach Berlin. Im Bundesfinale am 7. Februar wird sich dann zeigen, ob das Saarland seinen Doppelerfolg mit einem weiteren Bundessieg fortsetzen kann.