Sternenzauber im verschneiten Thüringen

Ski-Verein Triebes e.V. mit den allerbesten Wünschen von oberster Stelle auf dem Weg zum Bundesfinale nach Berlin.

Den Tag der Preisverleihung der „Sterne des Sports“ in Silber werden die Vereinsmitglieder aus Triebes so schnell nicht vergessen. Riesig war die Überraschung darüber, dass der kleine Verein mit dem Sieg das Land Thüringen beim Finale in Berlin vertreten wird.

Auch die Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert, hat diesen Moment in Erinnerung. Wir haben mit ihr gesprochen.

Frau Ministerin Taubert, wie haben Sie die Preisverleihung in Erfurt erlebt?

Als sehr gelungene Veranstaltung, die für alle Preisträger des Abends ein ganz besonderes Ereignis war, besonders natürlich für den Ski-Verein Triebes. Und ich persönlich war sehr berührt, denn es ist ja ein Verein aus meinem Heimat-Landkreis. Ich kenne Triebes als ganz engagierte, rührige Kleinstadt – obwohl es dort nicht die stärkste Wirtschaftskraft gibt. Dort kennt nahezu jeder jeden und es gibt ein sehr ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl. Und genau das spiegelt sich auch in der Arbeit des Ski-Vereins wieder. Ich freue mich sehr, dass diese Arbeit im Rahmen der „Sterne des Sports“ eine derartige Würdigung erhält. Ich bin mir sicher, dass dieser Erfolg für viele andere Vereine aus der Region Ansporn sein wird, sich im kommenden Jahr an dem Wettbewerb zu beteiligen.

Sie sagten, Triebes liegt in der Nähe Ihres Wohnortes – eine begeisterte Skiregion. Stehen Sie selbst auch auf den „Brettern“?

Skilaufen hat von Kindesbeinen an zu meinem Leben gehört, vor allem Langlauf. Leider ist es bei mir so, wie wahrscheinlich bei vielen anderen, dass ich immer seltener dazu komme, die Ski anzuschnallen. Aber ich kann es noch und es hat natürlich Tradition in unserer Gegend. Jeder in der Familie hat ein Paar Ski, das gehört einfach dazu und ist auch heute noch so.

Wie wichtig ist eine Auszeichnung wie die „Sterne des Sports“ für Vereine?

Ich sehe den Wettbewerb als eine ganz besondere Form der Wertschätzung für Sportvereine. Mir gefällt besonders gut der Name „Sterne des Sports“, das klingt sehr schön und jeder von uns denkt sofort an Glanz oder etwas ganz Besonderes. Und darum geht es ja bei diesem Preis. Vereine, die sich aus der großen Masse herausheben und besonderes Engagement zeigen, haben die Chance, auch einen besonderen Preis zu gewinnen. Und dieser Preis hebt sich dadurch ab, dass er durch die Wirtschaft, die Volks- und Raiffeisenbanken, vergeben wird. Ich sehe das als deutliches Zeichen, dass nicht nur der Sport dieses Engagement in unseren Vereinen erkennt, sondern auch jemand, der von außen schaut.

Die Vertreter des Ski-Vereins Triebes e.V. werden am 29. Januar 2013 beim Bundesfinale Thüringen präsentieren. Was geben Sie dem Verein mit auf den Weg?

Natürlich wünsche ich den Triebesern, dass sie gewinnen. Aber ich wünsche Ihnen in jedem Fall eine schöne und unvergessliche Zeit in Berlin. Ich betrachte den Ski-Verein Triebes e.V. als Vorbild für unsere Gesellschaft und wünsche mir, dass dieses Engagement ein Signal sendet und viele andere „ansteckt“. Ich bin mir sicher, es gibt großes Engagement in unseren Sportvereinen, das im Verborgenen schlummert.

(Quelle: wirkhaus)






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