„Großer Stern des Sports“ in Gold 2017 – Finalisten

Nordrhein-Westfalen

Platz 1 und Gewinner Großer Stern des Sports" in Gold 2017

„Die GäMSen“ der Sektion Wuppertal des Deutschen Alpenvereins e. V. eingereicht bei der Volksbank im Bergischen Land eG, Nordrhein-Westfalen

Vom Rollstuhl an die Kletterwand


Viele Menschen, die mit geistigen und körperlichen Einschränkungen durchs Leben gehen,müssen dies oft alleine tun. Um Isolation und Vereinsamung entgegenzuwirken, gründeten sich2013 die „GäMSen“, eine integrative Handicap-Klettergruppe. Seitdem klettern ca. 50 Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen zusammen mit ihren Partnern in einer Kletterhalle und unterstützen sich gegenseitig beim gemeinsamen bezwingen der Kletterrouten. Höhepunkt ist jedoch die jährlich stattfindende Kletterwoche im Gebirge. Die „GäMSen“ wollen hoch hinaus!

Hessen

Platz 2 und „Stern des Sports“ in Gold 2017:

Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden e. V. eingereicht bei der Mainzer Volksbank eG

Bewegung macht schlau – Opfer nein danke!

Der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden hat mit „Bewegung macht schlau - Opfer nein danke!“ ein Bewegungs- und Selbstverteidigungskonzept für Kita- und Grundschulkinder entwickelt. Neben dem Budo-Turnen und Selbstschutztraining, steht die Schulwegsicherung der Kinder im Vordergrund. Die Kinder lernen spielerisch den Umgang mit Gefahren und wie sie sich in solchen Situationen auf dem Weg zur Schule verhalten sollen. Mit der Einrichtung von "Not-Hilfe-Inseln" auf dem Schulweg der Kinder, will man für einen sicheren und gewaltfreien Schulweg sorgen.

Sachsen

 

Platz 3 und „Stern des Sports“ in Gold 2017:


Laufen hilft e. V. eingereicht bei der Leipziger Volksbank eG

Sportlich aktiv und sozial engagiert

Sportliche Aktivität und soziales Engagement finden beim jährlich stattfindenden Leipziger Frauenlauf des Vereins Laufen hilft zueinander. Mit dem Lauf-Event wird auf das Tabuthema häusliche Gewalt gegen Mädchen und Frauen aufmerksam gemacht. Ein Laufseminar in Kooperation mit dem BSV AOK Leipzig e.V. stärkt zudem Mädchen und Frauen durch sportliche Aktivität bieten den Käuferinnen eine perfekte Vorbereitung für ihren nächsten Start. Der Erlös des Frauenlaufs geht an das 1. Autonome Frauenhaus Leipzig, Frauen laufen für Frauen!

Bayern

Eingereicht vom Ammersee-Sportverein Dießen e. V. bei der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg eG

Inklusion im Sportbetrieb lebt mit neuem Turn- und Bewegungszentrum auf


Eine Industriehalle ist für den Ammersee-Sportverein Dießen mehr als nur eine öde Halle. Sie ist vor allem ein Ort der Begegnung und Bewegung für Menschen mit und ohne Handicap. Dank der Kreativität der Vereinsmitglieder wurde eine solche Halle 2015 in Dießen umgebaut. Seither lebt dort Inklusion im Sportbetrieb in einem neuen Sport- und Bewegungszentrum auf. Individuelle Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung sorgen dafür, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Freude finden und Lernerfolge erzielen. Gleichstellung ist für den Ammersee-Sportverein gelebte gesellschaftliche Verantwortung.

Baden-Württemberg

Eingereicht vom FC Esslingen e. V. bei der Volksbank Esslingen eG

Miteinander gewinnt - Das soziale Engagement des FC Esslingen


Toleranz und Weltoffenheit stehen auf dem Spielplan des FC Esslingen – zwei wichtige Aspekte, die der Verein bei „Miteinander gewinnt“ verfolgt. Soziale, inklusive und integrative Projekte sollen Schlüsselqualifikationen für ein gleichberechtigtes Miteinander vermitteln. Bei “Mission Integration” entwickeln die Jugendmannschaften eigene Projekte, zum Beispiel Fußballtraining mit Blinden oder eine Stadtrallye mit mehrfach beeinträchtigten Kindern. Diese Teamarbeit macht zusammen mit einem großen Netzwerk aus Unterstützern und Partnerprojekten Inklusion und Integration erlebbar.

Berlin

Eingereicht vom Füchse Berlin Reinickendorf BTSV von 1891 e. V. bei der Berliner Volksbank eG

Fitter Fuchs

Der Verein Füchse Berlin Reinickendorf BTSV von 1891 hat mit viel ehrenamtlichem Einsatz eine Abteilung für ein Gesundheits- und Fitnessangebot aufgebaut. Besonders die ältere Generation will wieder mehr Sport treiben. Unter anderem für diese Menschen tragen die „Fitter Fuchs“-Kurse zu einer Steigerung der Lebensqualität bei. Für kurze Wege sorgt dabei ein Kooperationsmodell zwischen Sportverein und Physiotherapiepraxen. Der 2014 neu eröffnete Füchse-Sportpark und das Vereinsheim dienen zudem als Treffpunkt für generationsübergreifendes Miteinander. Fitte Füchse sind clever, vor allem aber gesundheitsbewusst.

Brandenburg

Eingereicht vom DLRG Stadtverband Brandenburg e. V. bei der Brandenburger Bank Volksbank-Raiffeisenbank eG

Kindergartentag – Wir machen wasserfest

Der Gartenteich gilt als Idyll für viele Hausbesitzer. Bis ein Unglück geschieht. Für den DLRG Stadtverband Brandenburg e. V. ein Grund, den „Kindergartentag – wir machen wasserfest“ ins Leben zu rufen. Kinder spielerisch mit Bade-, Sonnen- und Eisregeln vertraut zu machen und zum Schwimmen lernen zu motivieren, das gelingt den Brandenburger Lebensrettern. Dies geschieht in ihrer dienstfreien Zeit bei vielen Kita- und Schulbesuchen. Und weil Lachen hilft, haben sie stets ihre Bauchrednerpuppen dabei. So werden den Kindern und manchmal auch den Eltern ein sicheres Verhalten am und im Wasser beigebracht.

Bremen

Eingereicht von der SG Aumund-Vegesack e. V. bei der Volksbank Bremen-Nord eG

Flüchtlinge lernen schwimmen


„Flüchtlinge lernen schwimmen“, denn „Niemand soll ertrinken“, das ist die Herzensangelegenheit der SG Aumund-Vegesack aus Bremen. Viele Geflüchtete, die nach Deutschland kommen, können nicht Schwimmen. Die Türen des Vereins stehen deshalb Menschen aller Altersgruppen zum Erlernen des Schwimmens offen. Ganz nebenbei bringt der Verein durch Spaß am Schwimmen verschiedene Kulturen miteinander in Kontakt. Sobald die Neuankömmlinge schwimmen können, werden sie in den normalen Trainingsbetrieb integriert – damit den vorsichtigen ersten Schritten der beherzte Sprung vom Startblock folgen kann.

Hamburg

Eingereicht vom SC Condor von 1956 e. V. bei der Hamburger Volksbank eG

INTEGRATION durch SPORT – gemeinsam mehr erleben!


Mit seiner Initiative „INTEGRATION durch SPORT – gemeinsam MEHR erleben“ gibt der SC Condor von 1956 ein öffentliches Bekenntnis zum Miteinander mit Menschen anderer Herkunft ab. Neuer Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die Erweiterung des Sportangebotes für Flüchtlinge aus Erst- und Folgeunterkünften. Am Herzen liegt dem Verein die Gewinnung von Multiplikatoren in den Unterkünften, die neue Bewohner für den Sport begeistern können! Denn: gemeinsam erlebt man eben mehr!

Mecklenburg-Vorpommern

Eingereicht von der Sportgemeinschaft Groß Quassow e. V. bei der Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte eG

Mit Fußball zurück ins Leben


Seit 2002 engagiert sich die SG Groß Quassow ehrenamtlich bei der Resozialisierung jugendlicher Strafgefangener aus der Jugendanstalt Neustrelitz. Insassen werden in das Vereinsleben integriert. „Mit Fußball zurück ins Leben“ lernen die Jugendlichen ein geregeltes Vereinsleben und damit eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung kennen. Für sie gehören Vereinssitzungen, gemeinschaftliche Abende und wöchentliches Training dann zum Alltag. Abgeholt, begleitet und zurückgebracht werden sie stets von ihren Vereinskameraden. Fordern und Fördern - auf dem Platz und fürs Leben. Der Lohn für den Einsatz sind mehr als nur Tore.

Niedersachsen

Eingereicht von den Obernkirchen Raptors e. V. bei der Volksbank in Schaumburg eG

Gelebte Träume – verwirklichen


Chancen erkennen - das gilt im Wettkampf wie im normalen Leben. Die erst 2015 gegründeten Obernkirchen Raptors integrieren in einem umgebauten Supermarkt benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihr Vereinsleben. Mit Judo, Kickboxen und Selbstverteidigung bietet der Verein jungen Menschen unterschiedlichster Herkunft eine Begegnungsstätte für ihr selbstgewähltes Motto „MITeinander statt GEGENeinander“. Kurse für Flüchtlingskinder, Kooperationen mit Jugendhilfen und Ganztagsbetreuungen in Grundschulen - für den jungen Verein ein beachtlicher Kraftakt mit großer Wirkung.

Niedersachsen (Region Weser-Ems)

Eingereicht vom SV 08 Borussia Neuenhaus e.V. bei der Grafschafter Volksbank eG

...und es geht doch! Erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in den Sportverein und in die Gesellschaft


Der traditionsreiche Verein SV Borussia 08 Neuenhaus zeigt mit dem Projekt „ … und es geht doch!“, wie erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in einen Sportverein und in die Gesellschaft erfolgen kann. So meldeten die Borussen eine dritte Mannschaft für den Spielbetrieb an, die sich fast ausschließlich aus Geflüchteten zusammensetzt. Doch mit König Fußball allein ist es nicht getan. Auch Schwimmkurse für Erwachsene und Kinder und das Bekanntmachen mit Grafschafter Traditionen sind Teile im Integrations-Puzzle. Die Geflüchteten wiederum danken es dem Verein mit ehrenamtlicher Hilfe. Helfende Hände – auf beiden Seiten!

Rheinland-Pfalz

Eingereicht von der DJK Segelfluggemeinschaft Landau e. V. bei der VR Bank Südpfalz eG

Sternstunden für Sterntaler


Schattenkinder werden Geschwister von Kindern genannt, die wegen einer unheilbaren Krankheit im Kinderhospiz bis zu ihrem Tod gepflegt werden. Mit „Sternstunden für Sterntaler“ verschafft die DJK Segelfluggemeinschaft Landau ihnen und ihren Geschwistern einen unvergesslichen gemeinsamen Nachmittag. In Kooperation mit dem Hospiz Sterntaler sorgen rund 50 Helferinnen und Helfer für Momente, in denen die großen Sorgen des Alltags vergessen werden. Bei Rundflügen mit Motorflugzeugen oder beim stillen Schweben im Segelflieger - Momente unbeschwerter Nähe für die ganze Familie.

Saarland

Eingereicht von den RSF Phönix Riedelsberg e. V. bei der Volksbank Westliche Saar plus eG

Wurzelzwerge und Zweiradstrampler –reintreten ausdrücklich erlaubt


Wie motiviert man Kinder, im Verein Rad zu fahren, wo man es doch eigentlich überall machen kann? Der RSF Phönix Riegelsberg zeigt Kindern mit der Initiative „Wurzelzwerge und Zweiradstrampler“, dass es Spaß macht, eine Leidenschaft mit anderen zu teilen und in der Gemeinschaft zu erleben. Die Kinder trainieren zudem ihre Geschicklichkeit und das Balancegefühl und erlangen Ausdauer. Das Zugpferd der Jugendarbeit ist der 12.000 m2 große Mountainbikepark. Dieser wird in Eigenregie und mit großem persönlichem Engagement gebaut, gepflegt und finanziell unterhalten. Aber fahren darf dort jeder. Reintreten ausdrücklich erlaubt!

Sachsen-Anhalt

Eingereicht vom Behinderten- und Rehabilitations-Sportverein „SINE-CURA“ bei der Harzer Volksbank eG

Gemeinsam sind wir stark


Der BRSV „SINE-CURA“ aus Quedlinburg schafft es mit Erfolg, die Öffentlichkeit für das Thema Inklusion zu sensibilisieren. Mit der Initiative „Gemeinsam sind wir stark“ zeigt er, dass Wintersport in der Gemeinschaft mehr Spaß macht – und dass es normal ist, verschieden zu sein. Menschen mit einer geistigen Behinderung Unterstützung zu geben, ihre Talente zu fördern und ein „Wir-Gefühl“ zu entwickeln, das gelingt durch die Landeswinterspiele seit 25 Jahren. Im Vordergrund stehen der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Schnee.

Schleswig-Holstein

Eingereicht vom Ruder- und Segelverein Plön e. V. bei der VR Bank Ostholstein Nord-Plön eG

Segeln/Rudern mit Schülern mit und ohne Sehbehinderung


Beim Schüler Ruder- und Segelvereins Plön werden Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichem Handeln sowie ehrenamtlichem Engagement motiviert. So leiten die erfahrenen Schüler die Jüngeren beim Rudern und Segeln an. Alle paar Jahre planen sie zudem eine Segelwoche für Kinder und Jugendliche mit Sehbehinderungen. Dabei können auch Erblindete das Segeln erlernen und Gefühl für Wind, Wellen und Wasser erfahren. Die Arbeitsteilung auf den Booten setzt von den Sehenden wie auch von den Sehbehinderten im wahrsten Sinne des Wortes blindes Vertrauen voraus.

Thüringen

Eingereicht vom SV 90 Niederkrossen e. V. bei der Volksbank eG Gera Jena Rudolstadt

Cricket in Thüringen – gegründet mit afghanischen Emigranten


Als anderswo die Tür geschlossen blieb, öffnete der SV 90 Niederkrossen e. V. eine. Er griff dabei auf seine dreijährige positive Erfahrung in der Integration von Emigranten in den Fußballspielbetrieb zurück. Nachdem mehrere Versuche junger Menschen aus Afghanistan, in andere Vereine aufgenommen zu werden, erfolglos blieben, wurde kurzentschlossen die Initiative „Cricket in Thüringen – gegründet mit afghanischen Emigranten“ ins Leben gerufen. So kann erfolgreiche Integration neuer Nachbarn im ländlichen Raum aussehen - und ganz nebenbei in Thüringen eine neue Sportart etabliert werden.

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