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Denise de Vries gewinnt den Publikumspreis der „Sterne des Sports“

Große Emotionen beim Publikumspreis der „Sterne des Sports“: Denise de Vries (VfL Rastede) wird für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet.

DOSB Redaktion
DOSB Redaktion

25.01.2026

Jubelnde Frauen mit einem Geldscheck.

Zum elften Mal haben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rahmen des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ in Zusammenarbeit mit der ARD den Publikumspreis verliehen. Zur Abstimmung durch das Publikum des ARD-Morgenmagazins und die breite Öffentlichkeit standen drei Personen, die durch ihr besonderes persönliches Engagement für ihren Sportverein herausragten.

  • Denise de Vries hält sich die Hände vors Gesicht.

     Mir sind vor Freude die Tränen in die Augen geschossen. Es hat alles in mir gekribbelt. Ich bin unfassbar dankbar, hier sein zu dürfen.

    Denise de Vries
    Siegerin Publikumspreis Sterne des Sports 2025
    VfL Rastede

    Den Publikumspreis der „Sterne des Sports“ gewinnt in diesem Jahr Denise de Vries für ihre herausragendes Engagement im Rahmen der Initiative „Vom Tauchen zum Schwimmen – Schwimmerische Früherziehung im VfL Rastede“. Sie setzte sich im Online-Voting sehr knapp mit 37 Prozent der Stimmen gegen Paul Werdin (36 Prozent) und Omar Fahmy (27 Prozent) durch, die ebenfalls nominiert waren. Der Publikumspreis ist ein fester Bestandteil der „Sterne des Sports“ und gibt der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich aktiv an der Auszeichnung engagierter Persönlichkeiten aus dem organisierten Sport zu beteiligen. Unter dem Motto „Jede Stimme zählt“ konnten Sportbegeisterte online für ihre Favoritin oder ihren Favoriten abstimmen.

    Die Freude über die Auszeichnung war bei Denise de Vries entsprechend groß: „Mir sind vor Freude die Tränen in die Augen geschossen. Mit dieser Reaktion habe ich überhaupt nicht gerechnet und gleichzeitig ist eine große Anspannung von mir abgefallen. Es hat alles in mir gekribbelt. Ich bin unfassbar dankbar, hier sein zu dürfen. Ganz unabhängig davon, ob ich gewonnen habe oder nicht“, sagte de Vries.

    Preisgeld in Höhe von 3.500 Euro 

    Je nach Platzierung dürfen sich die Nominierten über eine Prämie in Höhe von 2.000 Euro (1. Platz), 1.000 Euro (2. Platz) und 500 Euro (3. Platz) freuen. Die Ehrung fand am Sonntagabend in der DZ BANK in Berlin statt. 

    Die „Sterne des Sports“ werden vom DOSB gemeinsam mit den Volksbanken Raiffeisenbanken verliehen und zeichnen Sportvereine sowie engagierte Menschen aus, die mit ihrem Einsatz gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und den Sport als Motor für Zusammenhalt, Teilhabe und soziale Entwicklung stärken.

    Porträtfoto Denise de Vries

    1. Platz: Denise de Vries 
    Übungsleiterin mit Vorbildcharakter (VfL Rastede)

    Den ersten Platz beim Publikumspreis der „Sterne des Sports“ belegt Denise de Vries. Sie ist die treibende Kraft der Initiative „Vom Tauchen zum Schwimmen – Schwimmerische Früherziehung im VfL Rastede“ und seit Jahren maßgeblich für deren Erfolg verantwortlich. Mit großer Leidenschaft, fachlicher Expertise und persönlichem Einsatz begleitet sie gemeinsam mit ihrem Team Kinder teils bereits ab einem Alter von zwölf Monaten über mehrere Jahre hinweg altersunabhängig und in ihrem eigenen Lerntempo sicher an das Wasser. Kleine Gruppen, Kontinuität sowie eine ruhige, vertrauensvolle Lernatmosphäre stehen dabei im Mittelpunkt. Über den Verein hinaus wirkt Denise de Vries als Referentin für den Niedersächsischen Schwimmverband und inspiriert andere Vereine, ihre Ausbildungskonzepte weiterzuentwickeln. Ihr Engagement macht den VfL Rastede zu einem Vorbild moderner und nachhaltiger Schwimmausbildung.

    Porträtfoto Paul Werdin

    2. Platz: Paul Werdin
    prägender Impulsgeber bei der DLRG Weimar

    Den zweiten Platz erreicht Paul Werdin von der DLRG Weimar. Er prägt seit Jahren das Engagement des Vereins im Behinderten- und Rehabilitationssport und hat Angebote aufgebaut, die weit über klassischen Gesundheitssport hinausgehen. Im Zentrum stehen regelmäßige Bewegungsangebote im Wasser und an Land, ergänzt durch den von ihm mitgestalteten „Vereinsmittwoch Rehasport“, der Bewegung, Prävention, Austausch und soziale Teilhabe verbindet. Gemeinsame Aktivitäten und praxisnahe Impulse – etwa zu Ernährung, Medienkompetenz oder Erster Hilfe – stärken den Zusammenhalt und wirken sozialer Isolation entgegen. Paul Werdin zeigt eindrucksvoll, wie niedrigschwellige Vereinsarbeit Lebensqualität, Gemeinschaft und gesellschaftliche Integration bis ins hohe Alter fördern kann.

    Porträtfoto Omar Fahmy

    3. Platz: Omar Fahmy
    Initiator und Motor des Vereins FuNah

    Den dritten Platz belegt Omar Fahmy, Gründer und zentraler Impulsgeber des Vereins FuNah. Der Pädagoge hat früh erkannt, wie Sport, Bewegung und Lernen zusammenwirken können, um Kindern und Jugendlichen – insbesondere aus sozial benachteiligten Familien – bessere Chancen zu eröffnen. Auf seine Initiative hin entstand ein ganzheitliches Angebot mit regelmäßigen Sport- und Lernformaten an Schulen und Kitas, Feriencamps sowie Schwimm- und Fahrradkursen. Die Programme werden von Studierenden der Universität Hildesheim begleitet und wissenschaftlich ausgewertet. Im Mittelpunkt stehen soziale Kompetenzen wie Teamgeist, Selbstvertrauen und Toleranz. Mit seinem Engagement schafft Omar Fahmy nachhaltige Perspektiven für Chancengleichheit, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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