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Die „Sterne des Sports“

Die „Sterne des Sports“ sollen das gesellschaftliche Engagement in Sportvereinen belohnen.

Der Wettbewerb ist eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes e.V. (DOSB) und der Volksbanken Raiffeisenbanken in Deutschland, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR).

Mit dem Wettbewerb wird das gesellschaftspolitisch wirksame Leistungsspektrum von Sportvereinen und deren besonderes ehrenamtliches Engagement gewürdigt. Er zeichnet entsprechende Tätigkeiten und Projekte aus, die beispielsweise einem der folgenden Themenfelder zugeordnet sein können:

  • bildet aus und weiter (Bildung & Qualifikation)
  • setzt auf ehrenamtliches Engagement (Ehrenamtsförderung)
  • erfreut Groß und Klein (Familien)
  • steht für eine gesunde Sache (Gesundheit und Prävention)
  • fördert Männer und Frauen gleichberechtigt (Gleichstellung) 
  • integriert vorbehaltlos (Integration & Inklusion)
  • unterstützt den Nachwuchs (Kinder & Jugendliche)
  • schützt unsere Natur und Umwelt (Klima-, Natur- und Umweltschutz)
  • weckt den Spaß an der Bewegung (Leistungsmotivation)
  • kümmert sich um ältere Menschen (Senioren)
  • achtet auf gute Organisation (Vereinsmanagement)

Das auszuzeichnende Engagement kann sich sowohl aus dem regulären Vereinsprogramm ergeben als auch aus einem langfristigen bzw. auf Dauer angelegten besonderen Projekt. Ebenso möglich ist die Auszeichnung für ein Engagement, das kurzfristig auf aktuelle, besondere gesellschaftliche Herausforderungen reagiert.

Teilnahme am Wettbewerb

Am Wettbewerb teilnehmen können alle unter dem Dach des DOSB organisierten Sportvereine, folglich alle Sportvereine, die Mitglied von Landessportbünden, Spitzenverbänden oder Sportverbänden mit besonderen Aufgaben sind.

Es ist nicht erforderlich, dass der Verein Kunde der Bank ist, bei der er sich bewirbt.

Weitere Informationen zur Bewerbung für den Wettbewerb findet ihr hier.

Ablauf des Wettbewerbs

„Sterne des Sports“ in Bronze


Auf der lokalen Ebene schreiben die Volksbanken und Raiffeisenbanken die „Sterne des Sports“ in Bronze aus. Sie versuchen möglichst viele Sportvereine aus der Region zu motivieren, sich für den Wettbewerb zu bewerben. Wer hier nicht mitmacht, hat auch auf den folgenden Ebenen keine Chance mehr, am Wettbewerb teilzunehmen. Eine Jury bewertet alle eingegangenen Bewerbungen und wählt daraus den Gewinner. Dieser wird mit dem „Großen Stern des Sports“ in Bronze ausgezeichnet, verbunden mit einer Geldprämie von ca. 1.500 Euro. Als Gewinner qualifiziert sich der Verein automatisch für das Landesfinale um die „Sterne des Sports“ in Silber.

„Sterne des Sports“ in Silber


Auf der Landesebene, für die die Genossenschaftsverbände zusammen mit den Landessportbünden die organisatorische Verantwortung tragen, konkurrieren alle Bronzesieger aus einem Bundesland um den „Großen Stern des Sports“ in Silber (Ausnahme: In der Region Weser-Ems wird ein eigener „Großen Stern des Sports“ in Silber verliehen). Die Auszeichnung ist in der Regel mit 2.500 Euro dotiert. Auf dieser Ebene entscheidet eine weitere kompetente Jury über die Reihenfolge. Wer sich hier durchsetzt, hat als Landessieger den Sprung ins Bundesfinale um die „Sterne des Sports“ in Gold geschafft.


„Sterne des Sports“ in Gold


Aus allen Landessiegern wird von einer Jury der Bundessieger gewählt. Der Sieger wird bei einer feierlichen Preisverleihung auf Bundesebene mit dem „Großen Stern des Sports“ in Gold geehrt und kann sich auf ein Preisgeld von 10.000 Euro freuen. Die Verantwortung für das Bundesfinale liegt beim BVR und dem DOSB. In den vergangenen Jahren haben bei den „Sternen des Sports“ in Gold abwechselnd die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident die Auszeichnungen persönlich an alle Finalisten überreicht.

Die „Gold-Jury“ 2017:

  • Walter Schneeloch (DOSB-Vizepräsident)
  • Martin Buth (Projektverantwortlicher der „Sterne des Sports“ beim BVR)
  • Claudia Bokel (Präsidentin des Deutschen Fechter-Bundes, ehemalige Spitzensportlerin)
  • Kirsten Bruhn (ehemalige Paralympics-Siegerin im Schwimmen)
  • Axel Balkausky (ARD-Sportkoordinator)
  • Uwe Kirchner (Leiter der Sportredaktion im „Morgenmagazin" der ARD)
  • Peter Leissl (Vertreter des Sports im ZDF)
  • Anno Hecker (Ressortleiter Sport der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
  • Martin Romanczyk (Sportchef der Deutschen Presse-Agentur)
  • Prof. Dr. Maike Tietjens (Sportwissenschaftlerin der WWU Münster)
  • Clemens Löcke (Vorjahressieger Eintracht Hildesheim)