Der TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V.: „Die Fitmacher“ aus dem Märkischen Viertel

Die Erfolgsstory hat vor rund 15 Jahren angefangen: Damals zog der TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V. die Konsequenzen aus der Entwicklung der Bevölkerungsstruktur in seiner Umgebung. In der Hochhaussiedlung im Märkischen Viertel wohnten immer mehr ältere Menschen, deshalb baute der Verein das Sportangebot für die Generation 50plus gezielt aus. Heute hat die Abteilung Seniorensport 600 Mitglieder. Für dieses beispielhafte Engagement gab es beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ 2008 im Bundesfinale den zweiten Platz und einen „Stern des Sports“ in Gold.

„Die Fitmacher“ - so nennen sich die Übungsleiterinnen und Übungsleiter beim „Seniorenstützpunkt Bewegung“. Engagiert setzen sie sich dafür ein, dass die älteren Menschen in der Nachbarschaft die positive Wirkung des Sports erkennen und selbst ausprobieren. „Gerade im Alter ist Sport eine wichtige Grundlage für Therapien bei Depressionen, Osteoporose, Venen- oder Wirbelsäulenleiden, aber auch wertvolles Mittel für das Gedächtnistraining“, davon ist Projektleiterin Elke Duda überzeugt. Deshalb geht der Verein gezielt auf die älteren Menschen zu, lädt sie zu Probestunden oder gemeinsamen Ausflügen ein. „Wir wollen die älteren Menschen zum Mitmachen bewegen. Viele von ihnen sind einsam, haben wenig Kontakte in der Nachbarschaft“, sagt Duda. Neue Bekanntschaften entstehen nämlich beim gemeinsamen Sport schnell und ganz nebenbei.
 
Durch sein Sportangebot hat der TSV Berlin-Wittenau viel dafür getan, dass das Wohlfühlklima in der gesamten Wohnsiedlung gestiegen ist. Auch die Wohnungsbaugesellschaft GeSoBau hat das bemerkt und unterstützt den Verein aktiv: Für die Kurse stellt sie kostenlos Räume zur Verfügung. Und alle Mieter, die neu ins Märkische Viertel ziehen und älter als 50 Jahre sind, bekommen von der GeSoBau für ein Jahr die Mitgliedschaft beim TSV Berlin-Wittenau bezahlt. Der Verein selbst hat sich auch für dieses Jahr wieder einiges vorgenommen: „Wir wollen jeden Nachmittag eine Sportveranstaltung anbieten, bei der jeder spontan mit machen kann“, beschreibt Elke Duda ihre Ziele.



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